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Wiener Fortepiano Mechaniken- Funktion & Regulieren

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Seminar
Paul McNulty und Sergei Kramer
Englisch

Tipps und Tricks zum Regulieren historischer Pianofortes

DIE WERKSTATT
Die Werkstatt von Paul McNulty befindet sich in Mittelböhmen, der Heimat vieler Instrumentalisten, die die europäische klassische Musiktradition prägten. Die Wälder dieser Region dienten dem florierenden Klavierbau im Wien des 18. Jahrhunderts. Weltberühmte Wiener Handwerker schufen Klaviere im Einklang mit dem Holz dieser Landschaft. Der berühmte Böhmerwald (ehemals Schwarzenberger Wald), heute Teil der Tschechischen Republik, ist die direkte Quelle des Holzes für unsere Klaviere.
Dieses Erbe spiegelt sich in unserem Team aus wenigen, aber erfahrenen Holzspezialisten und Klaviertechnikern wider, die in der Werkstatt arbeiten. Für andere Teile wie Goldverzierungen, Schnitzereien und Bronzegüsse greifen wir auf tschechische Spezialisten zurück. Originale Wiener Ziergüsse dienen als Grundlage. Bronze, Gold und exotische Hölzer werden aus aller Welt in die Werkstatt geliefert. Wir freuen uns über den Besuch von interessierten Besuchern, die den Klavierbau kennenlernen und verstehen möchten.

PAUL MCNULTY
Im Laufe der Zeit haben Paul McNultys Talent und seine Ausbildung ihm die nötige Meisterschaft verliehen, um die wunderschönen Klaviere zu fertigen, die er baut. Die Tschechische Republik ist bekannt für ihre lange Tradition exzellenter Handwerkskunst und für ihre Kunsthandwerkergemeinschaft, die sich dem Erhalt historischer Artefakte verschrieben hat. Paul McNulty zählt zu den lokalen Experten, und Details, die anderswo nicht zu finden sind, kommen in seinen Reproduktionen von Klavieren aus einer Zeit mit einem ausgeprägten Sinn für Möbel zum Ausdruck.
Nach seinem Musikstudium am Peabody Conservatory in Baltimore entdeckte Paul McNulty sein Interesse am Instrumentenbau. Nach einem mit Auszeichnung abgeschlossenen Studium der Klaviertechnik in Boston wurde er Klavierbauer.
Die Suche nach den besten Materialien führte ihn 1995 in die Tschechische Republik. Das Ergebnis sind über 200 Konzerthammer, die auf zahlreichen Aufnahmen zu hören sind und sich im Besitz namhafter Musiker und führender Musikinstitutionen befinden. Seine jüngste und einzigartige Entwicklung ist der Bau von Klavieren der Spätromantik, die in der Neuzeit noch nicht hergestellt wurden – Chopins Lieblingsklavier von Pleyel, Liszts persönliches Klavier von Boisselot und Brahms’ bevorzugtes Klavier von Streicher.

Eindrücke

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